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Die zweite Saison

Write By: adminatour Published In: Living in Chaitén Created Date: 2016-07-26 Hits: 1133 Comment: 0

Im Winter haben wir uns ein Haus gemietet. Nach 8 Monaten war es auch an der Zeit, bei Tommys Cousine und unserem kleinem Zimmer auszuziehen. Das Haus ist auch im Ort und hat genügend Platz für uns und all unsere Sachen.

Im August bekamen wir unerwarteten Besuchen von einem italienischen Pärchen. Aus zwei Tagen, wurden 3 Wochen. Er war Filmproduzent und so kamen wir auf die Idee ein Werbevideo für uns zu drehen. Seine Freundin war unser Werbegesicht und er und Tommy haben gefilmt und geplant. Ich habe mich in der Zeit um den Bus gekümmert. Es ist ein tollen Video geworden und wir haben solo viel lernen können. Als die Italiener abgereist waren, kam nach ein paar Tagen Franz aus Bayern vorbei. Tommy hat ihn bei einem Kayakkurs kennengelernt und ihn eingeladen, uns zu besuchen. Franz brachte dann noch Julian und Dami mit, die in einem Luxusmercedes durch PAtagonien unterwegs waren. So war unser Haus gut gefüllt mit tollen Menschen und alle halfen mit. Wir tranken Piscola, grillten und fuhren Kayak, eine wirklich wunderbare Zeit.
Nach einem traurigem Abschied der drei kamen Tim und Leo, auch aus Deutschland und blieben ein paar Tage bei uns. Und als die beiden in den Süden weiterreisten, kam eine ganze Familie aus Frankreich zu Besuch. Mit ihnen bemalten wir den Bus und richteten unsere Agentur ein. Wir haben ein Büro direkt gegenüber des Buses gemietet, um dort Souvenirs und Touren zu verkaufen. Die Franzosen blieben über Weihnachten. Wir machten ein Riesenessen mit ca 15 Leuten. Jeder hat was mitgebracht und wir haben einen kleinen Weihnachtsbaum aus Treibholz gebaut. Ein wunderbarer Abend. Doch dann mussten die Franzosen weiterreisen und schon kamen unsere ersten Volunteers (also die ersten offiziellen) Anna und Nathan aus den USA. Sie blieben einen Monat. Doch vor der Arbeit das Vergnügen. Über Sylvester schlossen wir den Bus und gönnten uns eine kleine Auszeit. Wi fuhren mit 20 Mann an den Strand von Santa Barbara. Dort gab es gegrilltes Lamm, Musik und lecken Wein und wir zelteten ins neue Jahr hinein. Bei wunderbarem Wetter badeten wir zum ersten Mal im Pazifik bei Chaitén. Ich dachte immer, dass sei gar nicht möglich, aber es war toll!
Und dann ging der Januar los, die Hochsaison. Es ging sofort richtig los. Hotdogs, Kuchen, Frühstück und neu selbstgemachtes Eis und chinesisches Essen. Der Arbeitstag war prall gefüllt und das obwohl wir zu viert waren. Denn nun gab es neben des Buses auch noch Kayaktouren mit Delfinen und Seelöwen, Touren auf den aktiven Vulkan und Trekkingtouren durch die Nationalparks der Gegend. Dann kam noch ein grosses Catering dazu. Für 80 Personen, 4 Tage lang, Frühstück und Mittagessen. Seeeeehr anstrengend aber auch sehr erfolgreich. Alles hat super geklappt. Im Februar kamen Jule und Sophia aus Stuttgart. Die Mädels hatten in Deutschland gerade Abi gemacht und reisten nun durch Chile und Kanada. Tim der auch schon im November da gewesen war, kam auch noch dazu. Und so war der Bus wieder sehr deutsch angehaucht. Wir hatten viel Hilfe und alles lief super. Auch wenn wir lange Arbeitstage und anschliessendes Geschirrspülen hatten, gab es zum Feierabend immer ein leckeres Essen oder Musik mit Freunden und zwischendurch mal eine Kayaktour mit den Delfinen. Ziemlich gute Arbeitsbedingungen :-) Im März kamen dann noch Maria und George aus England. Sie blieben jedoch nur 2 Wochen und dann waren wir wieder auf uns alleine gestellt. Eine ganz schöne Veränderung nach so vielen Monaten mit so vielen tollen und lieben Menschen in unserem Haus. Dann kam auch schon mein Geburtstag und Canela (Zimt) unser neuer Zuwachs. Ein kleines Kätzchen:-) Mitte April wurde es dann langsam wieder etwas ruhiger.

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