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Endlich geht es los

Write By: Lotta Published In: The Beginning Created Date: 2014-11-18 Hits: 699 Comment: 0

Nachdem wir den Anhänger endlich bei und hatten, haben wir ihn erstmal ausgepackt und den gesamten Inhalt auf den Keller, den Abstellraum und die Wohnung von Tommys Mutter verteilt.

Tommys Vater hat den Anhänger dann abgeholt und die Elektronik reparieren lassen. Mit neuen Rücklichtern und einem neuen Verbindungskabel war er dann bereit für die große Reise.

Um 4 Uhr morgens sind wir aufgestanden und waren um 5 Uhr abfahrbereit. Um 6:30 Uhr wurden wir dann auch schon abgeholt...:-)

Dann ging es los. Anhänger bis oben hin voll,  Auto voll und dazu 4 Erwachsene. Sitzkomfort und Beinfreiheit also exzellent.

Nach 13 Stunden Fahrt sind wir dann in Temuco angekommen. Der Anhänger hat alles super mitgemacht. Nur die Einfahrt des Gebäudes, wo Tommys Mutter wohnt hat etwas unter unseren Stützen gelitten.

rillten Meeresfrüchten und leckerem Wein empfangen.

Am nächsten Tag genossen wir das schöne Wetter und Abends Schweinerippchen auf dem Grillspieß und Terremoto (Erdbeben). Ein typisch chilenischer Drink aus süßem Wein, Fernet, Grenadinensyrup und Ananas-Eis. Sehr lecker, aber nach dem ersten Becher merkt man das Erdbeben und am nächsten Morgen das nicht so angenehme Nachbeben :-)

Trotz Nachbeben sind wir am nächsten Tag nach Pucón gefahren. Da wir schon mal in der Nähe waren, mussten wir ausnutzen, alle meine Freunde aus der Studienzeit zu besuchen. Wir überraschten unseren Freund Benny (mit dem wir damals unsere Agentur hatten) in seinem neuen Hostal und danach Peter und Lorena bei denen ich 2006 im Hostal gearbeitet habe. Mittlerweile haben sie schon ein zweites Hostal direkt am See eröffnet und sich ein wunderschönes Haus auf dem Land gebaut. Den Abend ließen wir mit einem weiteren BBQ ausklingen :-)

Danach schliefen wir in Bennys Hostal und am nächsten Morgen ging es zurück nach Temuco und dann weiter bis nach Puerto Montt.

Nach 7 Stunden Fahrt kamen wir an und schliefen in einem Bungalow direkt an der Autobahn. Am nächsten Mittag fuhren wir dann in die Stadt, holten unsere Tickets für die Fähre ab und spazierten am Hafen entlang, der voll ist mit kleinen Lädchen, die Handgemachtes aus der Region verkaufen. Mützen, Schals und Ponchos aus weicher, warmer und vor allem kunterbunter Wolle. Zum Mittagessen gab es dann frisch gefangenen Fisch und Meeresfrüchte in Angelmó, ein berühmter Ort direkt am Hafen von Puerto Montt, voll mit kleinen gemütlichen Restaurants mit Blick aufs Meer.

Danach haben wir nochmal das Wichtigste im Supermarkt eingekauft, da in Chaitén alles teurer ist und sind zur Fähre gelaufen.

Um ca. 22 Uhr konnten wir das Auto mit Anhänger einladen. Jedoch kamen wir nur bis zur Rampe. Da blieb schon das Auto hängen und der Anhänger wäre erst Recht nicht drüber gekommen. Also mussten wir und alle anderen 200 Passagiere warten, dass das Meer anstieg und das Auto reinfahren konnte….

Um viertel vor elf waren wir drin und konnten trotz unseres kleinen Problemchens pünktlich abreisen. In einer riesigen Kabine mit Stuhlreihen machten wir es uns dann bequem. Nach ca. 5 Stunden bevorzugten wir jedoch den Boden, um uns mal auszustrecken. Morgens gingen wir an Deck und sahen das wunderschöne offene Meer und die pure Natur Patagoniens. Aber es war bitterkalt!!! Willkommen im Süden Chiles!
Kurz vor der Ankunft sprangen zur Begrüßung 2 Delfine neben dem Schiff her.

Und dann waren wir endlich da. Nach 1 ½ Monaten endlich am Ziel: Chaitén! Unsere neue Heimat. Und es regnete in Strömen! Aber das war uns jetzt egal. Wir waren endlich da!

Tommys Cousine und ihr Mann empfingen uns gemeinsam mit ihren 2 Baby-Pudeln  herzlich in ihrem Haus direkt am Strand von Chaitén. Wir haben ein schönes Zimmer mit Blick aufs Meer, ein großes Bett und die Hälfte unseres Anhänger-Inhalts Den Rest haben wir im Schuppen untergebracht.

Die ersten Tage haben wir damit verbracht uns anzumelden, meinen Perso abzuholen, die Subvention vom Staat zu beantragen und alles zu regeln. Jetzt verteilen wir unsere Lebensläufe an alle die wir treffen und versuchen so viele Leute wie möglich kennenzulernen.

Bei unserem Grundstück waren wir auch schon. Wir haben beantragt, dass der Eingang von er Straße gelegt wird und dann können wir loslegen und den Eingangsbereich abholzen und schnellstmöglich mit dem Bau zu beginnen.

 

Wir sind gespannt auf unser Abenteuer! Aber immerhin sind wir jetzt schon mal vor Ort und können hoffentlich bald loslegen!

 

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