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Die ersten Tage in Chile

Write By: Lotta Published In: The Beginning Created Date: 2014-10-20 Hits: 759 Comment: 0

Nachdem wir uns etwas von der Reise erholt hatten, ging es direkt los mit den Behördengängen.

Ich musste mein Visum eintragen lassen und meinen Perso beantragen. Also erstmal zur Policía Internacional. Am ersten Tag kamen wir leider vorher auf die Idee, uns über eine Subvention für unser Eigenheim zu erkundigen. Also kamen wir erst um 11 Uhr bei der Policía Internacional an. Wir zogen ein Nümmerchen. Da stand 350.  Dran war Nummer: 129. Das wird schon schnell gehen, dachten wir uns und kauften uns an der Ecke eine Empanada und etwas zu trinken. Zurück im Amt schauten wir nach der Nummer. 131!!! Nach ca. 20 Minuten! Okay, das könnte doch etwas länger dauern... Also gingen wir durchs Zentrum von Santiago. Voller hupender Autos, voller Menschen und vor allem dieser Smog. Nach einer Stunde hatte ich schon genug. Aber irgendwie mussten wir uns ja beschäftigen. Also weiter. Ins chinesische Viertel. Da haben wir uns erstmal ein paar FlipFlops für einen Euro gekauft und die Schuhe ausgezogen. 

Nach 2 Stunden viel uns wirklich nichts mehr ein und weiter durch diese stressigen Strassen laufen wollten wir auch nicht. Also zurück. Immerhin waren wir nun schon bei Nummer 180.... 

Nach 3 Stunden hatten wir es endlich geschafft. Ich konnte das Visum registrieren lassen. Der Herr am Schalter war begeistert. Er freute sich, dass kein Peruaner oder Bolivianer am Schalter saß, sondern eine Deutsche. Er erzählte uns sein komplettes Sortiment an Onkel Fritz Witzen und das er 5 Dinge an Deutschland liebt: Porsche, BMW, Mercedes, Bier und natürlich die Frauen! 

Um unseren Anhänger einzuführen brauchen wir ein Reisezertifikat. Das gab es im gleichen Amt. Doch nun war es schon zu spät und wir mussten am nächsten Tag wiederkommen.... Doch diesmal standen wir um 8 Uhr vor der Tür, da uns Tommys Stiefvater netterweise in seinem Mustang mit ins Zentrum genommen hatte :-) 

Am nächsten Morgen wurden wir um viertel nach 6 von einem Erdbeben geweckt! Wir haben sofort die Nachrichten angemacht. Nichts Schlimmes! Nur 5,4 Grad hieß es dort. Achso okay! :-) 

So ging es dann die ganze Woche. Ämter, Familie, Freunde und wieder Ämter und so weiter. Ziemlich anstrengend aber auch toll, alle wieder zu treffen und alles zu erledigen. Wir durften auch Tommys Freund Felipe in seinem neuen Restaurant besuchen: Caramba Peña. Da gibts superleckeres, typisch chilenisches Essen und es ist nur 5 Blocks vom grössten Einkaufszentrum Chiles entfernt :-)

Dazu herrliches Wetter und Sonnenschein, der jedoch von einer grauen Smogwolke getrübt wurde… Aber gut, das haben wir ja bald nicht mehr.

In 2 Wochen geht es los. Gemeinsam mit Tommys Vater holen wir den Anhänger ab und fahren in Richtung Süden. 20 Stunden über Land und dann noch mal 10 Stunden mit dem Schiff. Und schon sind wir in unserem neuen Zuhause :-) 

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